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Mit dem Projekt Qualität in Schulen (Q.I.S.) will das
Bildungsministerium die österreichischen Schulen anregen und
darin bestärken, selbst ihre Qualität zu hinterfragen, zu
kontrollieren und weiter zu entwickeln. Die gemeinsame und
systematische Beschäftigung der Schulpartner/innen mit
Qualitätsfragen soll künftig fester Bestandteil von
Schulkultur werden. Eigenständige Qualitätssicherung und
-entwicklung am Standort ist Voraussetzung und Ausgangspunkt
für ein zukunftsorientiertes Schulsystem auf hohem Niveau.
Herzstück der
Entwicklung ist das Schulprogramm. Es enthält das Leitbild der
Schule, Aussagen zum Ist-Stand sowie konkrete Ziele und
Maßnahmen in verschiedenen Qualitätsbereichen. Es ist
eine zeitlich begrenzte Vereinbarung, die nach innen und außen
wirksam wird: als Orientierungshilfe für pädagogisches
Handeln und als Information für die Öffentlichkeit, als
Planungsinstrument und als Maßstab, an dem die Entwicklung der
Schule zu messen ist.
Evaluation ist daher mit dem Schulprogramm untrennbar
verbunden. Es ist notwendig, sich einen Überblick zu
verschaffen und die Umsetzung und Wirksamkeit der gesetzten
Maßnahmen zu überprüfen: in angemessenen
Zeitabständen, individuell und gemeinsam, mit praktikablen
Methoden. Personenbezogene Daten bleiben vertraulich und werden
nicht veröffentlicht. Erreichtes und Nachholbedarf werden
sichtbar, eine gemeinsame Basis für weitere
Entwicklungsschritte entsteht.
Q.I.S. ist Einladung und Serviceangebot
zugleich. Für alle, die einsteigen, stehen Materialien des
Bildungsministeriums zur Verfügung. Für aktuelle
Informationen, Erfahrungsaustausch, Diskussions- und
Präsentationsmöglichkeiten sorgt das
Qualitätsnetzwerk. Weitere Unterstützung erhalten Schulen
bei der Schulaufsicht und den Pädagogischen Instituten.
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